... können Schülerinnen und Schüler jede Woche in der Demokratiewerkstatt des Parlaments.Immer wieder bin auch ich dort zu Gast und es taugt mir voll, weil ich dort lerne(n muss), die ach so komplizierten Dinge, die wir Politikerinnen und Politiker immer so tun, auf einfache Weise denen zu erklären, um die es geht.Heute war z.B. die Öko-HS Pöchlarn zu Gast bzw. ich bei ihnen, Anfang Juni war es die VS Neulengbach. Und davon gibt's auch die fertige, von den Kids gemachte Zeitung - und zwar hier (Achtung: das wird gleich ein .pdf)
Also ich finde, dass es eine meiner Aufgaben als Politikerin ist, politische Inhalte und Prozesse den Menschen verständlich zu machen, die ich vertrete. Grad in Zeiten, wo immer wieder von einer Entfremdung zwischen "Politik" und "Gesellschaft" die Rede ist. Umso mehr ärgert es mich, wenn andere Politkerinnen und Politiker wider besseren Wissens und aus sehr durchsichtigem taktischem Kalkül Kraut und Rüben vermischen - v.a. in Diskussionen, wo es mal nicht um kurzfristige (Wahl-)Erfolge, sondern um nachhaltig-sinnvolle Lösungen geht.Heute war so eine: Bei einer "Enquete" im Parlament haben wir uns - Politikerinnen und Politiker, Expertinnen und Experten - einen Tag lang mit Familienrecht, v.a. mit Fragen der elterlichen Obsorge und des Unterhalts beschäftigt.Da stand der Vorschlag im Raum, dass man doch nach Scheidungen automatisch die gemeinsame Obsorge beider Elternteile vereinbaren kann (das hat noch nix mit Wohnort und Besuchsrechten zu tun), weil ein Kind wohl das Recht auf beide Eltern hat - ledig, verheiratet oder geschieden.Das Killerargument der Gegnerinnen: So viele Frauen und Kinder sind von Gewalt betroffen, das geht nicht, dass die Väter da auch ein Obsorgerecht bekommen.Hallo??? Gewalt ist immer verboten, nicht nur zwischen Verwandten, nicht nur nach Scheidungen. Und dass man wohl einem Vater, der droht, die Mutter umzubringen im schlimmsten Fall, keine Obsorge (und schon gar kein Besuchsrecht) gibt, ist wohl klar. Warum müssen deshalb aber mindestens zwei Drittel der Scheidungskinder darauf verzichten - auf ihr Recht, beide Eltern irgendwie zu "haben"?Das mutwillige Vermischen von Kraut und Rüben dient hier weder einer gemeinsamen Lösungsfindung noch und schon gar nicht denen, um die es geht, nämlich den Kindern.
Es ist momentan wieder Event-Hochsaison in Niederösterreich, v.a. in der JVP. Ich düse von einem Viertel ins nächste und hab dazwischen kaum Zeit für meinen Computer ;-)Am meisten tut sich natürlich immer in unseren Ortsgruppen. Laufend gründen wir neue und die Frühlingssaison ist auch wieder mal die Zeit der Veränderungen. Wie z.B. in Kirnberg, wo wir dem Roman für 6 Jahre Obmannschaft DANKE sagen konnten und den Simon als neuen Obmann mit neuem Team willkommen geheißen haben. Ein heißer Veranstaltungssommer bahnt sich also an - nicht nur in Kirnberg, wo z.B. ein Beachvolleyball-Turnier steigen wird, sondern in ganz Niederösterreich. Ich halte Euch auf dem Laufenden.
Was will man mehr, nachdem man am Wochenende gscheit fortgegangen ist? Dafür gibt es in Niederösterreich ganz viele Angebot: Nachtzüge, Nachttaxis und Nachtbusse - je nachdem was für die einzelne Region und die Leute, die dort daheim sind, am besten passt. Der N8BUZZ ist dabei sicher das größte Gesamterfolgsprojekt. 65 Gemeinden auf 13 Routen werden schon angefahren - und somit haben junge Menschen in diesen 65 Gemeinden was von diesem Angebot. Wir wollen auf jeden Fall noch ausbauen und ich freu mich deshalb, wenn ich höre, wo es vor Ort noch Bedarf gibt und wo wir eine neue Route versuchen sollten.Das Foto stammt übrigens von einer Pressekonferenz, zur dich ich letzte Woche gemeinsam mit Landesrat Hans Heuras eingeladen habe. Wir haben die Medien über die Nachtverkehrsangebote informiert und dann einen echten Nachtbus besichtigt.
So schön war heute das Wetter. Ein schöner Tag auch für die JVP in Haag. Denn der Start eines neuen Vorstandes ist so freundschaftlich über die Bühne - oder besser gesagt über den von Anita & Co. super gedeckten Tisch - gegangen. Dass dann noch Landesrat Stephan Pernkopf als Überraschungsgast zu uns gestoßen ist, das war dann fast schon kitschig. Die neue Mannschaft - eine bunte Mischung mit vielen Talenten und doch auf dem Weg zu einem echtem Team - hatte wirklich einen Traumstart somit. Und für mich geht die Woche so auch echt schön zu Ende. Auf geht's in die neue.
In Friedersbach geht's rund. 14 (oder waren es doch 15?) Störche hat die JVP im letzten Jahr gesetzt. Mit Bildern war das alles belegt, ich konnte mich davon überzeugen beim Ortsjugendtag am Samstag. Bald wird Friedersbach so groß werden, dass sich die Großgemeinde wohl überlegen wird müssen, ob man sie sich nicht von Zwettl eben in Friedersbach umbenennen sollte. Mehr Babies sind nämlich schon im Anflug - beim Obmann höchstselbst zum Besipiel!Nicht nur im Ort, auch innerhalb der JVP gibt es Nachwuchs: Gleich vier neue Burschen udn Mädls waren beim Ortsjugendtag dabei (nur sowohl Toni als auch ich hatten keine Beitrittserklärungen dabei - eine Schande, wir holen da nach!). Voll Energie kann die JVP Friedersbach also ins Neue Jahr starten, wo es - vor lauter Plänen war mir fast schwindelig - eine ganze Menge an Events, von Blutspenden bis Bowling, geben wird. Und somit genug Möglichkeiten, da jeweils danach für neue Störche zu sorgen ;-)))
Oder noch nicht?Auf meiner Karibikreise bekomme ich ziemlich viel USA mit - wegen der anderen Gäste und wegen des US-Fernsehens in unseren Zimmern. Und da geht es in den letzten Tagen fast ausschließlich um Obama's Health Care Bill. Die Republikaner tun dabei so, als wäre gerade die Welt, also die USA ;-), untergegangen. Ich freu mich mit Obama. Er hat es endlich geschafft, wenn auch nicht zu 100%, aber so weit wie niemand gedacht hätte. Er hat an eine Idee geglaubt und die erst offensiv vertreten, dann ruhig verhandelt. Und: there he goes! :-) Das macht einem als Politikerin doch ein bissl Mut, dass man sowas schaffen kann. Klar, Obama hat ganz andere Möglichkeiten, seine Gegner aber auch.Ein Detail am "Rande": Wenn die Republikaner die Reform kritisieren, dann warnen sie dabei sehr oft vor dem Schreckgespenst Europa. Offenbar sind unsere sozialen Standards so, dass man sich als Ami davor fürchten muss. Wohl so hoch ;-)