Ich freue mich voll für und mit der Schülerunion NÖ - mit Clara, Paul, Angelika, Stephan und vielen anderen. Denn die haben heute die LSV(*)-Wahlen ganz klar gewonnen. Klar, weil 24:0. Klar aber auch, weil sie sich das ganze Schuljahr über voll reinhauen für die Schülerinnen und Schüler. Und da haben sich nicht nur die "Leute von der Schülerunion" verdient, dass sie heute einen Sieg feiern können. Es haben sich auch die Schülerinnen und Schüler eine gute Vertretung verdient. Die haben sie heute wieder (!) bekommen. Und ich freu mich auch schon, wenn das neue LSV-Team mit Ideen, Anregungen und Forderungen von und für Schülerinnen und Schüler meldet. Dann werden wir schauen, dass wir gemeinsam auch möglichst viel durchboxen.
(*) LSV = Landesschülervertretung (www.lsv-noe.at )
... heißt es ab dem Wochenende für Sepp Pröll und die ÖVP, wenn ein neues Team der Jungen ÖVP durchstartet.Ich darf dabei sein und bei der Wahl am Samstag als Kandidatin für die Bundesobmann-Stellvertreterin in den Ring steigen. Da haben ein paar Leute spekuliert, warum ich das denn jetzt tue und in den Bund "wechsle" etc. Zum Einen ich wechsle ja nicht wirklich den Platz, bin ja jetzt schon im Bundesrat für und in Land und Bund da. Und es sind ja JVP NÖ und Junge Ö(!)VP keine Widersprüche, sondern im Gegenteil Partner und brauchen einander. Zum Anderen: warum ich dabei bin, ist ganz einfach. Ich halt den Sebastian für einen echt tollen Bundesobmann, der es voll wert ist, dass ich ihn unterstütze. Und zwar mit ganzer Kraft, und das direkt und persönlich. Indem ich selber dabei bin, wenn es darum geht, für uns Junge zu kämpfen - in der Partei, im Land, in Österreich. Darauf freu ich mich echt. Und ich bitte alle, die am Samtag in Eisenstadt sind, um Ihren Support.
So heißt die Ausstellung, die ich gestern in Lunz eröffnen durfte. Unter Ausstellung stellt man sich natürlich aufs Erste Bilder in einem abgeschlossenen Raum vor. In Lunz ist das zum Beispiel anders: Da wird Kunst im öffentlichen Raum ausgestellt, rund um den See. Und die Kunstobjekte, geplant und umgesetzt von Studierenden der TU Graz, haben den See, die Naturlandschaft und die Ökologie zum Thema. Das Ganze ist echt sehenswert, spielt sich draußen ab - kann also mit einem Rundgang um den See verbunden werden - und lädt zum Nachdenken ein. Also wer der Hitze, die im Laufe des Sommers sicher noch kommen wird, mal entkommen will, dem geb ich hiermit einen Ausflugstipp. Am (und vor allem im) Lunzer See ist es auch immer Sommer oft erfrischend. Und Kunst gibts eben als Draufgabe - gratis! (www.lunzamsee.at )
Diese Woche war ich wieder mal einer Runde vieler gscheiter Leute, die über das Bildungssystem gesprochen haben. Ein aktuelles Thema kann dann zur Sprache: die Zentralmatura, die die Bildungsministerin ja für alle höheren Schüler will. Da wurde dann - und mehrheitlich waren die Leute in der Runde "Erwachsene", also Lehrer, Eltern oder beides oder deren Vertreter oder Leute, die in der Politk oder Verwaltung schon länger beschäftigt sind - über ganz viele Details geredet: was (partei-)politisch gscheit wäre, wie man sich das leisten kann, was die Ministerin alles angeblich nicht bedacht hat usw. Und es ging dabei viel weniger, so mein Gefühl, um Ideologien als um viele verschiedene persönliche Überzeugungen, was man selber für gscheit und was eben nicht.
Ich hab auch eine Überzeugung: nämlich die, dass es nicht um die persönlichen Vorlieben der Lehrer, Eltern oder Politiker geht, in der Frage, ob eine Zentralmatura gscheit ist, sondern darum, was die Schüler brauchen. Und da denke ich, dass zum Einen die Vergleichbarkeit untereinander und am Arbeitsmarkt (nach dem Motto "Wieviel war meine Schulausbildung wert?") eine Rolle spielt. Vielmehr aber geht es darum, dass die höheren Schüler nach der Matura studieren werden (dazu sollten sie sich selber organisieren, wissenschaftlich arbeiten und sich mit einzelnen Professoren und Studienkollegen verständigen können) oder dass sie gleich arbeiten wollen (dazu müssen sie in Bewerbungsgesprächen und Assessment Centers bestehen). Also ist ganz klar: es kann zentrale Elemente bei einer Matura geben, die Abschlussprüfung oder Abschlussphase der höheren Schule braucht aber auf jeden Fall auch viele individuelle und persönliche Elemente und auf jeden Fall auch mündliche Kommunikation.
Der Standort bestimmt den Standpunkt. Daher finde ich dass sich alle Bildungstheoretiker und -praktiker eben daran orientieren sollen, was (Schul-)Bildung heißt, nämlich junge Mensche in unserem Land bestmöglich auf ihr (nicht nur berufliches) Leben vorzubereiten.
Uuups, ich bin ein bissl hinten mit Bloggen. Diese Woche war ein bissl viel los - daher hol ich hier jetzt einfach was von letzter Woche nach.
Also, letzte Woche hab ich eine spannende Erfahrung gemacht. Das erste Mal war ich in meiner alten Schule nicht als Schülerin, sondern hab selber vor (und dann vor allem mit) Schülerinnen und Schülern geredet. Und auch ein paar Professoren haben zugehört ;-) Irgendwie interessant dieser andere Blickwinkel. Was mir sehr getaugt hat, war dann die Diskussion. Ich war mit den 7. Klassen zusammen und das Thema war "die EU". Ganz viele ganz unterschiedliche Fragen sind gekommen und ein paar sind dann auch noch über die Pause mit mir zusammgestanden. Wenn ich nur ein bissl den Blick auf Politik schärfen konnte und da und dort ein bissl mehr Interesse wecken, dann war das schon ein Erfolg. Und ich glaub, das ist auch gelungen. Ich freu mich schon auf den nächsten "Schultermin".
Am Sonntag geht es um viel. Schließlich werden die Mitglieder der zweitgrößten parlamentarischen Versammlung der Welt gewählt. Eines Parlaments, das schon heute weit mehr über Gegenwart und Zukunft entscheidet, als das so Mancher wahrhaben will. Also gibt's nix Anderes als hinzugehen zu dieser Wahl.
Am Sonntag geht es um viel: Nämlich darum, wer in Zukunft Europa die Richtung gibt. Ich will nicht, dass das jene sind, die immer gegen alles, aber nie für etwas sind. Oder die, die heute für etwas und morgen gegen genu das wieder sind. Ich zähle auf die, die mir auch bisher gezeigt haben, dass sie vielleilcht weniger spektaktuläre, dafür umso sinnvollere Arbeit in Brüssel gemacht haben. Und die auch mit Sicherheit in der Zukunft verlässlich sind. Also für mich gibt's keine Alternativ zur ÖVP.
Am Sonntag geht es um viel: Nämlich darum, um in Zukunft in europäischen Fragen, also in den wirlichen "Big Points" der Politikgestaltung junge Anliegen, die Anliegen unserer Generation eine Rolle spielen. Ob das eine Klimaoffensive, ein einheitliches Fremdenrecht für alle Mitgliedsstaaten oder Investitionen in Bildung und Arbeitsplätze sind. Wir müssen unsere Interessen laut sagen und wir müssen unseren Interessen Kraft geben. Das tun wir, indem wir "unserer Leute" wählen, junge Kandidaten. Also gibt's am Sonntag nur eins: Dem Hannes Linzbauer die Vorzugsstimme geben. Ich mach das sicher. Nicht nur weil der Hannes ein guter Freund ist, sondern aus Überzeugung, weil er ein JVPler mit Leib und Seele ist.
Also am Sonntag ist alles klar: Hingehen. ÖVP wählen. Linzbauer hinschreiben. (Und dann nachher feiern ^^)
Endlich sind die Wahlplakat-Faker aufgewacht. Dieses "FPÖ"-Plakat hab ich beim nach-urlaublichen Mail-Anschauen in meinen Mails gefunden. Eigentlich ist es ja ziemlich herftig, dieses Fake, find ich. Aber eigentlich auch verständlich.Weil wie die FPÖ sich oft aufführt, gerade jetzt im EU-Wahlkampf, erinnert mich schon immer wieder an Zeiten, die Leute wie ich nur aus den Geschichtestunden in der Schule kennen. Wie da von der FPÖ kirchliche Symbole missbraucht werden, wie Vorurteile geschürt und ausgenutzt werden, wie gegen Religionen und andere Nationen mobil gemacht wird, wie Antisemitismus offen zur Schau gestellt wird und sogar solcher Schwachsinn behauptet wird, wie dass ein EU-Beitritt Israels im Raum stehen würden, find ich echt grauslich. Wer mit dem Kreuz in der Hand, das ja ein Symbol für Friede und Versöhnung ist, aufhetzt und Hass predigt, hat für mich eigentlich nichts verloren in der Politik. Da hat die FPÖ schon wieder mal eine Grenze überschritten, wo es nicht mehr um berechtigte Anliegen geht, wo es nicht mehr um berechtigte Sorgen und Ängste der Menschen geht, sondern wo einfach munter drauf los "populisiert" wird und den Leuten was eingeredet, was nur halb oder gar nicht stimmt. Mit ernsthafter Politik und Einsatz für die Menschen hat das alles nichts zu tun.