Grad muss ich über etwas nachdenken: Wann wir in der politischen Praxis applaudiert? Oder vielleicht konkreter, weil ich mir auch in einer konkreten Situation das erste Mal darüber Gedanken gemacht habe: Wann wird in "Politikerkreisen" am lautesten applaudiert, dort wo Politikerinnen und Politiker unter sich sind? Meine Erfahrung: zur Begrüßung von (höherrangigen) Kollegen. Und: Wann wird am herzlichsten gratuliert in solchen Kreisen? Meine Erfahrung: wenn jemand von den Kollegen Geburtstag hat. Ich meine: alles recht nett, kollegial und freundlich. Mein Wunsch wär aber, dasss auch dann herzlich gratuliert und fest applaudiert wird, wenn ein Kollege oder eine Kollegin einen politischen Erfolg hat, was erreicht für sich und für andere. Dann ist es oft aber recht ruhig. Neid ist halt auch eine menschliche Regung. Und Politiker sind auch Menschen. *seufz* (PS: Auf dem Foto applaudiere ich nicht, sondern gestikuliere in der Demokratiewerkstatt. Mir wurde heute erst wieder gesagt, dass ich eine ausgeprägte Gestik hätte. Geh bitte.... *g*)
Und gut wird's weiter gehen in der JVP - auf Bundesebene. Gestern Abend sind wir in Wien zusammengesessen, die Landesobleute der JVP und die Mitglieder des Bundesvorstandes, und haben uns entschieden, dass für Sebastian Kurz der nächste Chef der Jungen ÖVP sein soll. Ich freu mich voll. Für den Sebastian, weil er sich echt viele Gedanken gemacht hat und weil er sich gut auf seine Aufgabe vorbereitet. Für die JVP, weil Sebastian sich echt reinhauen wird. Für die Jungen in Österreich, weil die JVP weiterhin und wieder starker Partner sein kann, wenn es um junge Anliegen geht.
Natürlich brauchen Sebastian und seine Mannschaft die Untersützung der JVPlerinnen und JVPler, die vor Ort in Gemeinden und Regionen werken. Gewählt wird in der JVP am 27. Juni. Bis dahin wird genug Gelegenheit sein, dass man sich autauscht und zueinander Vertrauen gewinnt.
... war die Präsentation des ÖVP-EU-Programmes am Samstag in Mariazell. Weil der Ernst Strasser, unser Spitzenkandidat, einfach keiner ist, der um den heißen Brei herumredet. Sondern einer, der seine Vorstellungen auf den Punkt bringt. Und vor allem einer, der ein Gespür hat für die Anliegen der Leute. Es geht darum - das ist ganz klar für die ÖVP - Europa und die Europäische Union aktiv mitzugestalten. Was haben wir leicht davon, wenn wir auf der Seite stehen und zuschauen und dann und wann ein bissl schimpfen über "die in Brüssel" oder "die im Ausland"? Recht ernst nehmen wird uns deswegen niemand und es wird sich auch nix für uns verändern.Die Rolle von Politikern, grad von EU-Abgeordneten, dabei muss es sein: auf der einen Seite unterwegs sein (in Österreich) und zuhören, was die Leute erwarten, wobei Sorgen haben, was sich sich wünschen. Und auf der anderen Seite, diese Erwartungen umzusetzen und die Sorgen zu nehmen. Politik und politische Entscheidungen müssen halt auch gscheit erklärt werden. Das ist echte Arbeit. Und Ernst Strasser und die ÖVP-Abgeordneten werden diese Arbeit machen.