2 Stunden sind momentan der Stein des Anstosses. Und ich will darauf mal gar nicht näher eingehen: das ist eine Sache zwischen einer Arbeitgeberin (der Bildungsministerin) und ihrer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (also der Lehrerinen und Lehrer). Was mich - und ich denke, auch viele viele Schülerinnen und Schüler - vielmehr interessiert ist, wie es in der Bildung in Österreich überhaupt weitergeht. Und dazu äußert sich die Frau Ministerin aus meiner Sicht viel zu wenig. Mehr als Einzelmaßnahmen (Zentralmatura, Lehrerstunden, Schulversuche) ist da noch immer nicht. Dabei wäre ein Ziel, ein Gesamtkonzept so wichtig. Denn wenn es ZUERST z.B. (!) heißt "Wir wollen die besten Naturwissenschaftler Europas.", dann ist es DANACH möglich, daraus zielgerichtete Maßnahmen abzuleiten. Und es ist für die Beteiligten - also Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer - einfacher dabei mitzutun, auch wenn unpopuläre Vorschläge Teil davon sind. Das glaub ich ganz fest. Von einer Bildungsminsterin, die aus dem Wirtschaftsmanagement kommt, hätte ich mir auch einen derat professionellen Zugang eigentlich erwartet.
Schaut Euch das an: Video Lost Generation. Nicht nur "einfach zum Nachdenken", sondern auch zum Tun.
Es war wirklich wieder eine tolle Veranstaltung, der Tag der Landjugend am Samstag in Wieselburg. Technisch, organisatorisch, menschlich. Dass sich junge Menschen am Land mitdenken und mitwerken, das ist ja für mich, für uns, nix Neues. Das Schöne am Tag der Landjugend ist, dass dafür offziell DANKE gesagt wird, dass Engagement vor den Vorhang geholt wird und dass davon dann auch noch mehr Leute erfahren können als es vor Ort mitbekommen haben. Schön ist auch, dass ich bei dem Event auch immer wieder "alte" (also mehr junge als alte) Bekannte treffe, z.B. den Burgi aus dem schönen Amstettner Bezirk.
... steht auf den Papierherzen der Volkspartei NÖ, die meine fleißigen Helfer daheim (DANKE!) auf ganze 250 Blumen gebunden haben. Und mit diesen Blumen, also Narzissen (am Foto die letzten zwei schon ramponierten Exemplare), habe ich dann zwei Nachmittage lang wieder alle VP-Mitglieder in Krummnußbaum besucht. Um Danke zu sagen für die Unterstützung im letzten Jahr. Nicht allen waren daheim oder hatten einen windsicheren Platz, wo ich die Blumen ablegen konnte: All jenen will ich hier DANKE sagen!Mit Blumen waren wir - unsere AK-Wahl-Spitzenkandidaten Franz und Doris, die Arbeitnehmervertreter "Pöchi" und Adi und Vizebürgermeister Wieder aus Melk - am Freitag auch im Landesklinikum Mostviertel Melk. Ärztinnen, Schwestern und Patientinnen - auch Patienten! - haben sich sehr gefreut. Wie gesagt: Von Herzen Freude schenken.
.... ist die Auseinandersetzung mit Gewalt. Das hat Landesrätin Petra Bohuslav gesagt, als wir die Fachstelle für Gewaltprävention in Niederösterreich ins Leben gerufen haben. Auch wenn es also weder einfach noch bequem ist, sich mit Gewalt und vor allem ihren Ursachen auseinanderzusetzen, grad für Kinder und Jugendliche ist es wichtig. Denn je früher man mitkriegt, dass es ganz viele Möglichkeiten gibt, Konflikte zu lösen und Gewalt - wenn überhaupt - nur eine von diesen vielen ist, umso besser. Dann tut man sich auch leichter, Beziehungen einzugehben - mit Kollegen, mit Freunden und mit dem/der Freund/in. Die Fachstelle für Gewaltprävention, in deren Vorstandsteam ich gemeinsam mit Petra und anderen Experten etwa aus der Kinder- und Jugendanwaltschaft sein darf, soll dabei helfen. Die Fachstelle vermittelt Hilfe für alle, die Gewalt erleben und erleben könnten, und sie vermittelt für die, die Gewaltprävention in der Praxis machen, immer wieder auch wissen. Z.B. letzte Woche in Tulln, wo es einen ganzen Tag sehr praktische Vorträge und Vorführungen gab. Wer akut Rat und Hilfe braucht, kann jederzeit bei der Hotline "jugend ohne gewalt" anrufen: 02742/9005-9050 oder sich an die Kinder- und Jugendanwaltschaft weden unter www.kija.at . Dort ist man wirklich gut aufgehoben.